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Die Bavaria an der Theresienwiese
Die Idee für ein Monument auf der Theresienwiese hatte bereits der Initiator des ersten Oktoberfests, Andreas von Dall'Armi. Er wollte sowohl zur Erinnerung an die Vermählung des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Theresa von Sachsen-Hildburghausen als auch an das zu Ehren dieser Hochzeit abgehaltene Fest ein Denkmal errichten lassen. Ludwig I. war es schließlich, der nach einer langen Planungsphase den Worten Taten folgen ließ und Leo von Klenze mit dem Bau einer bayerischen Ruhmeshalle an der Theresienwiese beauftragte. Leo von Klenze brachte den Vorschlag einer riesigen Statue ein, deren Gestaltung Ludwig von Schwanthaler übernahm. Das Ergebnis ist die berühmte 18,52 Meter hohe Bavaria, die auf einem 8,92 Meter hohen Sockel ruht und unter der Leitung von Oscar von Miller in der Königlichen Erzgießerei aus Bronze gegossen wurde. Enthüllt wurde die Bavaria 1850, zwei Jahre nachdem Ludwig I. aufgrund der Staatsaffäre, in deren Mittelpunkt die Tänzerin Lola Montez stand, zurückgetreten war. Trotz der damaligen Unruhen wurde zu Ehren Ludwig I. ein Festzug abgehalten und sein Engagement als bedeutender Förderer der Kunst gepriesen. Seit dem gilt die Bavaria als Wahrzeichen Bayerns und quasi als Schirmherrin des Oktoberfests.
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