Richard Lindermeier - Küchenchef der Ochsenbraterei
Zum 21. Mal arbeitet der Küchenchef der Ochsenbraterei Richard Lindermeier nun schon auf dem Münchner Oktoberfest. Von Ermüdung ist bei ihm keine Spur zu finden, nach wie vor macht es ihm richtig Spaß auf der Wiesn. Gegen den Wiesnvirus stellt sich bei ihm einfach keine Resistenz ein, jedes Jahr wird er wieder von ihm befallen.
Wenn er nicht während der Wiesn seine 70 Angestellten in der Küche der Ochsenbraterei dirigiert, von denen ungefähr die Hälfte ausgebildete Köche sind, arbeitet er als Leiter der Gastronomie von Arena One im Olympia Park. Genau genommen sind es eigentlich 71 Mitarbeiter in der Ochsenbraterei, denn man darf die Masseurin nicht vergessen, die bei Bedarf die verkrampften Muskeln der hart arbeitenden Küchenkräfte wieder lockert.
Auf Massage schwört Richard Lindermeier generell, jedes Jahr lässt er sich nach dem Ende des Oktoberfests so richtig durchkneten. Doch viel mehr Entspannung gibt es – neben ein bisschen Golfen – nicht für den Spitzenkoch, sogleich geht es nach der Wiesn im Olympia Park wieder weiter. Sein Geheimnis für die Feierabende während der Wiesn ist die Rüttelplatte: Nach den einzelnen Arbeitstagen auf der Wiesn stellt er sich zu Hause in Fürholzen erstmal für zehn Minuten auf seine Rüttelplatte – nach einem anstrengenden Tag ist das für ihn ein nur schwer zu überbietender Genuss.
Selbstverständlich will man von einem Küchenchef wissen, was denn die Spezialität seiner Küche ist. Als Küchenchef der Ochsenbraterei liegt die Antwort auf der Hand beziehungsweise dreht sich am Spieß: der Ochse natürlich. Besonders das Rinderbackerl – geschmort in Rotweinsoße mit Kartoffelgratin und Wirsinggemüse - kann er den Gästen ans Herz legen. Wer lieber weißes anstatt roten Fleisches verzehrt, dem empfiehlt Richard Lindermeier die Hendl der Ochsenbraterei, welche bekanntermaßen zu den schmackhaftesten auf dem ganzen Oktoberfest gehören.